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Beikost Fahrplan - Wie du gesund die Beikost einführst


Der Tag an dem die Muttermilch alleine nicht mehr ausreicht, um dein Baby satt zu machen rückt immer näher. Es wird Zeit für den ersten Brei. Doch wann genau führt man die Beikost  ein und welcher Brei ist der richtige? Wir erklären dir schrittweise, wie du dein Baby langsam und gesund an die neue Ernährung gewöhnst. Selbstverständlich richten sich unsere Empfehlungen nach den aktuellen Empfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Frühestens nach dem vierten Monat und spätestens nach dem sechsten Monat solltest du den Speiseplan deines Babys langsam erweitern und dabei die Milchmahlzeiten Schritt für Schritt, durch die sogenannte Beikost ersetzen. Dein Baby ist jetzt bereit für feste Nahrung und benötigt Energie, Nährstoffe und vor allem Eisen, weshalb Muttermilch oder Säuglingsmilch alleine nicht mehr ausreicht.

Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei: ab dem 5. Monat

Ab dem fünften Monat kannst du langsam beginnen deinem Baby Karottenbrei zu füttern. Hierbei ersetzt du die Muttermilch zu Mittag durch den ersten Brei. Anfangs wird dein Baby vermutlich nicht viel von dem Brei essen, sodass du es noch weiter mit Milch nach dem Brei satt machen musst. Wenn dein Baby Karotten nicht verträgt, kannst du diese auch durch Brokkoli, Zucchini oder Kürbis ersetzen. Sobald sich dein Baby gut an den Gemüse-Brei zu Mittag gewöhnt hat, gibt es nach circa einer Woche Gemüse-Kartoffel-Brei. So ergänzt du den Brei um eine gegarte Kartoffel und einen Esslöffel Rapsöl.

In der dritten Woche erweiterst du den Brei dann mit 30g Fleisch, welches dein Baby mit Eisen versorgt. Du kannst Fleisch zur Abwechslung auch durch fettreichen und grätenfreien Fisch ersetzen. Sobald dein Baby um die 200 Gramm Brei isst, benötigst du zusätzlich keine weitere Milch und kannst beginnen den zweiten Brei am Abend zu füttern. Wie lange es dauert, bis dein Kind eine ganze Mahlzeit durch Brei ersetzt, kann sehr unterschiedlich sein. Manche Kinder brauchen nur wenige Tage, andere mehrere Wochen - beobachte dein Kind und gib ihm die Zeit, die es braucht.


Mama-Pro-Tipp: Selbst gekochter Brei kann auch sehr gut auf eingefroren werden! Sehr gut eignen sich dafür z.B. Eiswürfelbereiter. So kannst Du gerade am Anfang bequem portionsweise auftauen und musst Du nicht große Mengen entsorgen.

Milch-Getreide-Brei: ab dem 6. Monat

Ab dem siebten Monat wird es Zeit den zweiten Brei einzuführen, einen Vollmilch-Getreide-Brei. Zu diesem Brei kannst du auch püriertes Obst zugeben, sodass dein Baby mit Vitamin C versorgt wird. Vollkornflocken sind hierbei eine bessere Wahl, da sie mehr Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Wichtig ist jedoch, dass du auf unnötige Zusätze wie Kakao, Schokolade oder große Mengen an Süßungsmitteln verzichtest. Du solltest auch keinesfalls Roh- oder Vorzugsmilch verwenden, da diese Risiken für die Gesundheit deines Babys mit sich bringt.

Getreide-Obst-Brei: ab dem 7. Monat

Der milchfreie Getreide-Obst-Brei wird ungefähr vier Wochen nach der Einführung des Milch-Getreide-Breis eingeführt. Dieser Brei ist eine Zwischenmahlzeit und wird nachmittags gefüttert. Wichtig ist, dass dieser Brei auch wirklich frei von Milch ist. Milch verringert nämlich die Eisenaufnahme der Nahrung, welche eine große Rolle für die Gesundheit deines Babys spielt.

Für diesen Brei verrührst du ganz einfach Vollkorngetreideflocken mit Wasser und lässt diese aufkochen. Diesem warmen Brei führst du anschließend noch Obst und etwas Rapsöl bei und fertig ist der dritte Brei. Da dein Baby nun drei Mahlzeiten erhält, benötigt es auch genügend zu trinken. Wasser oder ungesüßter Tee eignen sich hierbei am besten.

Vom Brei zum Familienessen

Du kannst langsam damit beginnen deinem Baby die Zutaten gröber zu füttern. Je nachdem wie viele Zähne dein Baby hat, kannst du abends auch ein Stück Brot mit Gurkenscheiben oder Frischkäse füttern. Du kannst dein Kind auch langsam am Mittagessen teilhaben lassen. Beachte jedoch, dass dein Mittagessen ohne Salz und mit nur wenigen Gewürzen zubereitet ist.

Viel Freude bei diesem großen und wichtigen Entwicklungsschritt Deines Kindes! Mit unserem freundlichen Kindergeschirr macht es übrigens noch mehr Spaß! :)